Clubcast – Der Podcast der Marketing Clubs

Clubcast – Der Podcast der Marketing Clubs

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:01: Wo man bei uns Henrich drauf schreibt und versteckt es nicht gut, hat's irgendwann weitergefunden oder ist weg.

00:00:06: Das ist wirklich was Gutes!

00:00:07: Für mich nicht so gut aber ich verstehe die Intention dahinter.

00:00:14: Clubcast der Podcast der Marketing Clubs.

00:00:20: Willkommen zum Clubcast des Marketing Club Cologne Bonn heute aus der schönsten Stadt Deutschlands wie unser Stadionsprecher immer so schön sagt.

00:00:29: Ich bin Irene Knaub Präsidentin des Marketing club Cologne bonn und freue mich riesig dass wir heute gemeinsam Auch mit meinem lieben Vorstandskollegen Jürgen Linnbürger und unserem Gast sprechen.

00:00:43: Lief-Jürgen, wie man so schön in Köln sagt, schön dass du heute dabei bist!

00:00:47: Bevor wir gleich zu unserem Gast kommen, erzähl doch mal worum geht es heute in dieser Folge?

00:00:54: Es geht heute um eine Marke die nicht nur auf eine lange Geschichte zurückblickt sondern sich in einer Branche behaupten muss in der Verlässlichkeit Fachwissen und persönliche Beziehungen jeden Tag zählen.

00:01:06: Denn das Henry-Baustoffzentrum besteht seit eighteenhundertsechzig, beschäftigt heute mehr als vierhundert Menschen und ist an elf Standorten aktiv.

00:01:16: Und nun kommen wir zu unserem Gast heute!

00:01:19: Er isst der Marketingchef bei Henry Baustoffhandel und natürlich Mitglied in unserem wunderbaren Klubt und bringt auch eine Menge Insiderperspektiven mit.

00:01:30: Herzlich Willkommen – lieber Mario Urbahn, schön dass du heute dabei bist!

00:01:35: Hallo und danke, dass ich dabei sein darf.

00:01:38: Lieber Mario!

00:01:38: Bevor wir direkt ins Thema einsteigen – was sollen unsere Zuhörerinnen und Zuhörer

00:01:44: unbedingt

00:01:44: über dich erfahren?

00:01:45: Stell' dich doch mal kurz vor, Dorst.

00:01:47: Ich würde mal sagen, sechzig Sekunden.

00:01:49: Ja mein Name ist Mario Urban, wie du schon gesagt hast Marketingleiter beim Henrich Baustoffzentrum.

00:01:54: Ich bin sechsund dreißig Jahre Papa von einer dreijährigen Tochter verheiratet und Marketier mit Leib und Seele.

00:02:02: Wenn du Henry heute jemanden beschreiben müsstest, der das Unternehmen noch nicht kennt.

00:02:06: Was ist Henry jenseits?

00:02:08: Der Bezeichnung Baustoffzentrum?

00:02:10: und was unterscheidet eigentlich einen Baustopfhandel von einem Baumarkt?

00:02:14: Also Henry ist es in erster Linie ein Familienunternehmen, dass nicht nur weil einer Familie ihr Henry gehört sondern weil wir auch eine große Familie sind mit einer langen Tradition wie du's gerade schon gesagt hast dieses Jahrhundertsechzig Jahre.

00:02:27: Und das macht Henry am Ende auch aus Die Verbindung zwischen ganz viel Tradition und neuen Ansätzen, wie wir eben den Baustoffmarkt noch weiter voranbringen können.

00:02:39: Und der größte Unterschied zwischen einem Baumarkt und ein Baustofhandel ist aus meiner Sicht die Professionalität, die dahinter steckt.

00:02:46: Wenn ich in einen Baustoffszentrum gehe dann bin ich entweder Semiprofi Profi oder habe große Projekte, Renervierungsprojekte zu Hause.

00:02:53: Wenn Ich in einen Baumart gehe dann möchte ich mir vielleicht irgendwie das Wohnzimmer neu streichen Wobei uns geht es dann eben um die größeren Dinge und Projekte, wo ich eine wirkliche Begleitung von der Planung bis hin zur Umsetzung brauche.

00:03:05: Aber genau das ist ne spannende Frage!

00:03:07: Die habe ich mir tatsächlich auch im Vorfeld gestellt – Baustoffhandel- und auch Baumarkt.

00:03:14: Also ich glaube dass nicht für jeden in der Zielgruppe sofort klar der Unterschied.

00:03:19: und ist das für euch im Marketing auch einer Herausforderung was die Kommunikation der Zielgruppe anbetrifft?

00:03:25: Absolut Wenn man sich das mal anschaut, dann sind bei uns ungefähr neunundachtzig Prozent Profikunden.

00:03:32: Also wirklich Unternehmer, kleinen Unternehmen von dem kleinen Handwerksmeister bis hin zur großen Straßenbaufirma und elf Prozent Privatpersonen die mit uns zusammen ihre Projekte gestalten.

00:03:44: Jetzt ist es so dass die Profis nicht so sehr Inspiration brauchen oder nicht so viel geketcht werden wollen sondern für die zählt am Ende Wo krieg ich was, wie kriege ich das?

00:03:55: Wann ist das an meiner Baustelle und was kostet.

00:03:57: Dafür brauchst du Verbindung und den Vertriebler.

00:04:00: Und gerade auf die elf Prozent Privatkunden legen wir natürlich im Marketing auch einen besonderen Fokus.

00:04:05: Das heißt da geben wir uns besonders Mühe Projekte zu erklären.

00:04:09: Was kann man mit einem Baustoffhandel überhaupt machen?

00:04:12: Als ich bei Henrichen Siegburg angefangen habe war die Frage Auch ganz oft darf ich überhaupt als Privatperson Zu euch reinkommen oder ist es eher wie irgendwelche Gastro Betreiber, die wir alle kennen wo man nicht rein darf wenn man kein gewerblicher Kunde ist.

00:04:24: Und ja das darf man und das müssen wir immer wieder erklären und es herausfordernd aber nicht unmöglich.

00:04:30: Das stimmt!

00:04:31: Du hast mir auch im Vorgespräch gesagt dass bei Henrich der Mensch immer im Mittelpunkt steht.

00:04:37: alles in Marketing richtet ihr auch genau darauf aus.

00:04:40: was bedeutet das ganz konkret?

00:04:43: Wie sieht das in deiner täglichen Arbeit aus?

00:04:45: Hast du ein Beispiel?

00:04:46: Ja Habe ich, der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt ist auch ein Teil unserer Unternehmensvision.

00:04:52: Unsere Geschäftsführung und vor allen Dingen unsere geschäftsführende Gesellschaft darin angefing Stauf sehr vorantreibt die auch immer mit der Parole sozusagen durchs Haus läuft nur sprechen kann geholfen werden was ich sehr schätze Und man merkt dass das auch stimmt.

00:05:06: Das heißt Der Mensch steht im mittelpunkt heißt bei uns auch wirklich der Mensch das ist alle alle Mitarbeiter alle Kunden und Vor allen Dingen Bei uns in Marketing haben wir das sehr früh erkannt.

00:05:17: Ein Hokus, den wir gesetzt haben ist gerade in der Außendarstellung bei Social Media.

00:05:21: Dass wer Kunden zentriert oder Menschen zentriert agieren.

00:05:25: Das heißt jeder Kanal hat ein bestimmtes Interessengebiet und da gehen wir dann hin und gucken... Wir sind denn die Menschen dahinter?

00:05:31: Wir sind dann die Leute, die sich das angucken.

00:05:33: was haben sie für Interessen?

00:05:34: wie können wir das Interesse befriedigen?

00:05:37: Wie können wir da stillen?

00:05:37: Wie kann man dem gerecht werden?

00:05:39: Und da hat Marketing tatsächlich viele Werkzeuge zu bieten!

00:05:46: Wir sind vier Leute plus mich als Abteilungsleitung.

00:05:52: Wir haben uns verschiedene Werkzeuge oder verschiedene Bereiche raus kristallisiert gemeinsam in sogenannten Teamworkshops, dann auch erarbeitet was wollen wir eigentlich abdecken?

00:06:02: und da ist ein Part der Digitale Part.

00:06:05: Da gehört unser Website dazu die Agenturbetreuung Social Media Redaktionsplanung.

00:06:10: Ein weiterer Part ganze Thema POS, also was passiert wirklich in unseren Standorten und seit vier Jahren.

00:06:17: Wie sehen die aus?

00:06:18: Was für Werbemittel sind dort?

00:06:20: aber auch ein ganz großer Punkt ist das Thema Events.

00:06:24: wir machen unheimlich viele Events.

00:06:26: Wir haben ja schon rausgehört dass im Bauschaftshandel Vertrauen und Partnerschaft und Zeit zusammen sozusagen eine Rolle spielt.

00:06:32: Deswegen spielt es eine große Rolle.

00:06:34: dann haben wir noch das Thema Unternehmenskommunikation und internes Schnittstellen.

00:06:42: dieser Woche eine In-House-Grafikerin an Bord, was mich sehr freut.

00:06:46: Weil man einfach viel schneller Runden drehen kann weil man nicht mehr so viele Feedback schleifen hat und wir mit unserer Agentur, mit der wir schon ewig und sehr gerne zusammenarbeiten dann eben mehr strategisch arbeiten können.

00:06:58: Und ich bin dann dafür da um zu fordern und zu fördern und ja ein bisschen die Richtung und das Budget vorzugeben und vor allen Dingen aber auch von meinem Team alles abzuschirmen, was sie in ihrer Arbeit behindern könnte.

00:07:11: Wie viele seid ihr im Marketing?

00:07:13: Also habt ihr insgesamt über vierhundert Mitarbeitende.

00:07:16: Wie viel seid ihr in Marketing?

00:07:18: Wir

00:07:18: sind tatsächlich fünf für mich, aus meiner Sicht natürlich zu wenig.

00:07:22: Ich glaube da ist noch ganz viel Potenzial nach oben.

00:07:25: wir haben uns aber durch ganz viele operative Tätigkeiten und Strukturen die wir uns selbst gesetzt haben dort in Richtung entwickelt wo das gut stemmbar ist.

00:07:36: Natürlich nicht jedes Anliegen Wunsch, der irgendwie aus einem Standort kommt oder von verschiedenen Steak Holdern kann berücksichtigt werden.

00:07:44: Wir versuchen aber alles möglich zu machen und am Ende des Jahres wenn man so eine Strategie fürs nächste Jahr aufsetzt immer guckt was haben wir eigentlich gemacht?

00:07:50: ist das schon immer ne ganze Menge und habe mich furchtbar stolz auf das Team weil das ist schon ein großes Kino und nicht einfach.

00:07:56: Das glaube ich hört sich für mich auch an!

00:07:59: Wir sprechen oder wir sind ja hier in Marketing Podcast und natürlich gibt es kein Marketing ohne Zielgruppe.

00:08:05: also daher An der Stelle mal eine Rückfrage zur Zielgruppe.

00:08:09: Hier spricht ja viel von persönlicher und vor allem auch individueller Beratung für Handwerksunternehmen, aber auch private Häuslebauer und Bauunternehmer.

00:08:19: Was erwarten denn diese unterschiedlichen Zielgruppen jeweils von eurer Marke?

00:08:23: Und wo unterscheiden sich die Erwartungen am stärksten?

00:08:26: Kannst du da was zu sagen?

00:08:28: genau zu diesem Punkt in diesem Jahr auch extrem tief eingestiegen und haben gesagt, okay neben einer Zielgruppe interessiert uns eigentlich auch im Marketing.

00:08:35: Wir sind unsere Personas weil wir sehr schnell festgestellt haben ja wir haben B to B Marketing und B to C Marketing und dann kann man sagen ok im Profibereich kümmert man sich eher um wie kriege ich meine Ware am schnellsten?

00:08:47: Da ist es auch viel Erklärung dahin.

00:08:48: da kommen die Dachdecker zu uns und lernen neue Produkte kennen die sie damit auf die Baustelle nehmen.

00:08:53: das heißt da geht's um Schulungen wirklich intensives Produktmarketing Product Management.

00:08:58: Und dann haben wir eben die privaten Kundinnen und Kunden, die dann eben auch reinkommen.

00:09:03: Und sagen heutzutage ist das ja mal chatchi bt auf einem Bild von meiner Küche und sagt sie sieht so schön aus.

00:09:08: Die will ich haben.

00:09:09: aber was das bedeutet wie die Materialien zusammenwirken?

00:09:12: Da brauchen Sie natürlich viel mehr Inspirationen und das können wir.

00:09:16: und deswegen haben uns einfach angeguckt okay unterscheiden sich denn in diesen beiden Zielgruppen nochmal Personengruppen?

00:09:22: da sind wir sehr schnell auf den Treter kommen.

00:09:24: Ja Gerade im Profibereich haben wir eben verschiedene Dänste-Ziegegruppen von dem Planer eines Architekturbüros bis hin zum kleinen Handwerksbetrieb, das schon seit vierzig Jahren irgendwie seine Ware bei uns kauft.

00:09:38: Aber auch... Wir haben einen großen Generationswechsel gerade in der Branche.

00:09:41: Das heißt junge Leute übernehmen die wollen aber immer mehr digital oder sind gar nicht mehr so.

00:09:47: Wir treffen uns, wir reden zusammen.

00:09:49: Wir trinken Kaffee zusammen sondern die wollen auf das Smartphone gucken und sagen ich brauche die Ware morgen früh an meiner Baustelle und ich schicke dir zwei Leute und die holen sie ab.

00:09:56: also es sind sehr verschiedene Bedürfnisse und die wollen wir immer weiter aufbrechen.

00:10:01: und damit beschäftigen wir uns sehr und haben uns jetzt insgesamt sechs Personen zusammengesucht gar nicht alleine sondern wir haben mit unseren Kunden geredet.

00:10:10: Immer eine

00:10:11: gute Idee!

00:10:12: Ja, finde ich auch.

00:10:13: Weil die müsste es am Ende wissen!

00:10:15: Wir haben eine Kundenbefragung gemacht in Siegburg, haben aber auch mit unseren Vertrieblern geredet und das dann gemeinschaftlich mit einer Marketingengeltur einfach mal über einen Schreibtisch gekippt und gesagt so können wir uns das vorstellen – das klingt ja für uns plausibel – und daran gehen wir jetzt hin unsere nächsten Kampagnen auszusteuern.

00:10:34: Wo liegen denn aktuell eure größten Herausforderungen im Marketing?

00:10:38: Und was beschäftigt dich Mario dabei am

00:10:40: meisten?!

00:10:41: Die größten Herausforderungen Marketing aktuell sehe ich bei der Datensammlung oder bei der Datenverarbeitung unserer Kundinnen.

00:10:49: Und zwar haben wir noch nicht den Prozess beim Händlich-Baustoffzentrum, dass wir die Customer Journey von Anfang bis Ende begleiten.

00:10:57: Wir sind eher der Inspirationsschirm, der von oben sozusagen über allem schwebt.

00:11:01: Wir haben ein ganz tolles CI und eine ganz tolle Markenbildung und ein gutes Branding und sind irgendwie gut im Markt integriert auch mit, also man erkennt Henry auf der Straße wenn man irgendwie die schwarzen LKWs mit der grünen Schrift sieht.

00:11:14: Das hebt sich ab im Bauschiffwandel das schon wirklich gut.

00:11:18: wo es mir aber in der Zukunft darum gehen wird oder uns in der zukunft drum gehen wird ist wie kriegen wir Die Daten der Kunden noch mehr digitalisiert?

00:11:26: Wie können wir Aufträge auch nachfassen?

00:11:29: Auch Marketing technisch sozusagen nochmal nachfassend Klassisches CRM-Marketing unseren Vertriebler mehr Werkzeuge an die Hand geben, dass sie einfach Aufträge noch Dingfester machen können.

00:11:46: Da sehe ich gerade so ein Stück weit die Herausforderung und das ist in einem Traditionsunternehmen gar nicht so einfach wie man sich das vorstellt.

00:11:53: Man kann sich ja einfach sagen macht doch einfach!

00:11:57: Wir haben aber verschiedenste Generationen unter einem Dach, den wir auch alle mitnehmen wollen und nichts ist so demotivierend wie eine Struktur, die einem aufgesetzt wird.

00:12:07: Deshalb, wenn man in einer Familie etwas erreichen möchte, dann muss man das zusammentun.

00:12:12: Und ich glaube dass wir da auf dem richtigen Weg sind aber noch sehr am Anfang stehen.

00:12:15: Okay auch wenn alles digitaler wird, aber auf der anderen Seite wo bleibt die persönliche Beratung denn aus deiner Sicht unverzichtbar?

00:12:25: Ich glaube dass sie persönliche beratungen immer da ansetzt wo Technik und vielleicht auch KI so ein Stück weit an ihre Grenzen stößt.

00:12:34: Also wir haben ja noch nie so viel Wissen, wie jetzt irgendwie in so wenig Zeit dann wirklich auf der Stelle gehabt.

00:12:42: Aber das ist immer noch nicht so gut wie ein wirkliches Beratungsgespräch.

00:12:47: Ich sehe das immer oder für mich das beste Beispiel und schönste Beispiel ist wenn Familien am Samstag bei uns an einer Fliesenabteilung stehen und die Frau und ihr Mann suchen sich neue Fliesen für ihre Küche aus und sagt der Vertriebsprofi über uns ziehen sie sich mal einen Haar raus machen das Haar auf die Fliese.

00:13:02: So, das machen sie jetzt mal bei denen.

00:13:04: Das Haar nehmen Sie mit und machen es bei den drei Fliesen.

00:13:06: Und dann sagt sich die Frau ja stimmt!

00:13:08: Schick, schick ein Bad oder auch der Mann ist egal aber da entstehen hier ein Bad.

00:13:12: Dann sage ich ja stimmt, Haare fließen.

00:13:14: Solche Tricks und solche Beratungen, das macht's für mich menschlich und ich glaube dass umso technischer wir werden, umso mehr wert ist sowas am Ende auch weil wir uns irgendwie auch ein Stück weit danach sehen dass wir Menschen haben, die von etwas Ahnung haben.

00:13:30: Und das ist bei Hendrik sehr ausgeprägt weil viele Vertrieblerinnen und Vertriebler, die bei uns arbeiten, haben vorher in diesem Beruf gearbeitet.

00:13:37: Das heißt sie waren irgendwie mal Dachdecker Meister, Dachsefliesenleger Meister und haben nach ihrer wirklich körperlich harten anstrengenden Karriere gesagt so jetzt brauchen wir was anderes und das merkt man

00:13:48: finde

00:13:48: ich.".

00:13:49: Du sprichst jetzt auch viel natürlich von internen Strom?

00:13:53: Klar, das macht auch ein Familienbetrieb aus.

00:13:55: Ihr seid ja trotzdem über vierhundert Mitarbeiter.

00:13:58: Also ihr seid quasi von einem regional sehr geprägten Familienunternehmen zu einem Unternehmengewachsen mit über elf Standortes richtig?

00:14:08: Wie verändert eigentlich Wachstummarke?

00:14:11: Was kannst du sagen?

00:14:12: Du bist ja schon länger dabei!

00:14:15: Wir haben immer die Herausforderung, dass der Anspruch an eine Marke immer wichtiger wird und in der Präsenz noch stärker sein muss, damit sie über dieses regionale hinaus sozusagen leuchten kann.

00:14:30: Wir wissen aber auch dass wir immer noch in der Phase sind wo wir das Müschen müssen.

00:14:36: Das heißt in einem Standort wie beispielsweise Castellaun oder Mainz-Castell wo wir eben sehr weit weg sind von unserem Dunstkreis und die Baustoff Händler, die dort vorher waren eben noch so in den Köpfen der Leute drin sind.

00:14:50: Da reicht nicht einfach auf irgendein Plakat Henry zu schreiben und zu sagen wir sind jetzt euer Baustoffhändler kommt mal zu uns sondern wir müssen in die Region gehen, zuhören auch regionale Dinge annehmen auch mal irgendwie.

00:15:03: Wir haben witzige Sachen mit Dialekten gemacht, die man super gut im Kasselau machen kann Da einfach genau hin und vor allem den Leuten, die da arbeiten.

00:15:12: Ein Teil der Henrich-Familie sind denen dann eben auch zu hören und sagen wir wollen mehr machen.

00:15:16: Und deswegen sind wir da auch noch sehr unterschiedlich unterwegs.

00:15:20: Im Einstandort machen wir noch Zeitungsanzeigen oder Werbebeilagen was wir in einem anderen Standort vielleicht nicht mehr machen nur um unsere Bekanntheit zu steigern.

00:15:29: Gehen irgendwie nochmal mehr in Sponsoring?

00:15:31: Oder hat ja irgendwie ganz viele Werkzeuge im Marketing, um seine Bekanntheit ein Stück weit zu steigern und das eben nicht nur über Social Media oder nicht nur im digitalen Bereich sondern da.

00:15:42: Und das ist ein Hauptkredo von mir vielleicht noch als Abschutz Satz dazu die Power und die Kompetenz, die wir in wirklichen Analogen vertrieb haben.

00:15:49: Das ist meine Aufgabe oder mein Ziel dass in der digitale Welt ins Marketing auch zu überführen.

00:15:55: Dass es das Fundament auf dem Händrich gebaut ist und war ja blöd wenn man das nicht nutzen würde.

00:16:00: Ja ich glaube zu dem Punkt passt auch noch folgende Frage Wie schafft dir eine gemeinsame Kultur ohne lokale Eigenheiten zu unterdrücken?

00:16:08: Ein Teil hast du ja schon genannt, aber vielleicht kannst du es noch etwas detaillierter darstellen.

00:16:13: Ich habe ein gutes Beispiel dafür ist unser Claim einer für alles.

00:16:16: Einer vor allem bezieht sich eben nicht nur auf Baustoffe wo ein Baustopf für alle Gelegenheiten sozusagen da ist.

00:16:23: Natürlich geht das in die Produktrichtung wo man sagt okay du kannst mit uns alle... Du kannst mit unseren Haus bauen!

00:16:28: Wenn ihr den Autobahn bestellt, könntest du auch mit uns bauen.

00:16:31: oder ne Brücke.

00:16:32: Liebe Grüße an alle Brückenbauer in dieser Stelle.

00:16:35: Oder gibt es einige, glaube ich?

00:16:36: Gibt's einige

00:16:36: gerade?

00:16:37: Haben wir viel Bedarf!

00:16:38: Haben wir viele Bedarf?

00:16:39: also komm vorbei wir haben die Materialien für euch.

00:16:42: aber Henry ist auch ein Ort für alle und nicht nur unsere Kundinnen und Kunden sondern eben auch für unsere Mitarbeitenden.

00:16:50: Beispiele dafür sind unser Sommerfest und unser Weihnachtsfest wo alle Standorte zusammenkommen.

00:16:56: Wir sind grade Planung für die Weihnachtsfeier was sich immer sehr schätzt und wenn ich sehr viel Spaß habe, wenn die irgendwie alle zusammenkommen.

00:17:04: Aber auch wir fahren in die Standorte.

00:17:06: Wir sind bei den Standorten.

00:17:08: Das heißt das ist eben nicht dieses Elfenbeinartige oder Elfenbäinturmartige da.

00:17:14: in Siegburg ist die Zentrale.

00:17:15: natürlich passiert das mal und natürlich gibt es Leute, die das mehr oder weniger so sehen.

00:17:19: aber aus unserer Sicht ist schon so dass wir für jeden Standort erreichbar sind.

00:17:23: Wir haben das im Marketing so aufgeteilt Jeder Standort einen zugewiesenen Marketingmanager als Marketingberater hat.

00:17:29: Das heißt, den kann er jederzeit anrufen und fragen hey ich hab dann eine Herausforderung wie können wir das machen?

00:17:36: Seine Wünsche erscheinen.

00:17:37: da gehen wir hin und reden mit denen und empfinden auch meistens eine Lösung und ich glaube dass es das ausmacht.

00:17:44: Und natürlich Henry Merch.

00:17:45: Wenn man bei Henry Merk egal wo man bei uns Henry drauf schreibt und versteckts ist nicht gut hat's irgendwie dabei der gefundenen Weg.

00:17:52: Ach das ist toll!

00:17:53: Ist wirklich was Gutes Für mich nicht so gut, aber ich verstehe die Intention dahinter.

00:17:58: Aber das heißt ja genau dass ihr habt es wirklich geschafft eure Marke nach innen so zu schärfen, dass die Mitarbeiter auch stolz sind und das auch mittragen.

00:18:07: also ist jetzt kein Vision über der Kaffeemaschine hängt oder das was du gerade beschreibst.

00:18:13: Wie habt ihr das geschafft?

00:18:15: Hast du ein Beispiel dass die Mitarbeitende das Markenversprechen kennen und es vor allem so mit tragen und leben?

00:18:22: Es ist ein sehr sehr langer Prozess dass Henry als Familienunternehmen so gewachsen ist.

00:18:29: Die Familie Fingstauf hat Henry Anfang der Neunzigerjahre gekauft, hat daraus ein wirklich florierendes, expandierendes Unternehmen gemacht und gebaut.

00:18:40: Richard Finkstauf damals noch ... Und jetzt seine Tochter mit Michael Schröder zusammen, Ralphiembach jetzt... Und die haben das vorgelebt!

00:18:48: Also sie haben gesagt, so geht Baustoff handeln und bei uns seid ihr wer?

00:18:52: Und haben einfach persönlich mehr Dinge glaube ich, immer geboten als das vielleicht auch Mitbewerber gemacht haben in dieser Zeit.

00:19:00: Und dann haben sie Menschen so an sich gebunden und das merkt man.

00:19:04: wir haben Zugehörigkeit von über vierzig Jahren also jedes Jahr nach Weihnachtsfeier wenn die längsten Zugeherigkeiten irgendwie klingende Urkunde und letztes jahr viertzig Jahre, vierzig Jahre ähnliche ich daran, fünfundreißig Jahre.

00:19:15: es gibt wenig wenig Sturm sozusagen.

00:19:18: Auch jetzt, ne?

00:19:19: Wir sind seit drei Jahren in einer wirklich präkären Krise im Baustoffhandel oder in der Bauindustrie im Allgemeinen und privat kann man nicht mehr bauen, dass der Staat kriegt das Sondervermögen irgendwie nicht auf die Straße Und das merkt man natürlich aber auch trotzdem.

00:19:35: es gab keine Entlastung Es gab keine Stundenkürzung Es gab eine Geschäftsführung, die dahinter stand Die natürlich auch Entscheidungen getroffen hat wo manche gesagt haben ja das haben wir den letzten Jahr vielleicht nicht so gemacht, aber nicht so toll.

00:19:45: Aber am Ende Haben sie ihr Wort gehalten?

00:19:48: Wir sind eine Familie, wir stehen zusammen.

00:19:50: Wie Ihr dieses Unternehmen kommt vor unseren eigenen Bedürfnissen und das merkt man... Und ich glaube, dass war so ein bisschen das worum es gekommen ist.

00:19:58: Und Marketingtechnisch auch nochmal weil wir immer einfach und klar waren.

00:20:02: Genau das hat den Vertriebler oder den Mitarbeitenden aber auch den Kunden immer gefallen.

00:20:07: Einfachere klare Kommunikation nix überbordendes!

00:20:11: Kommen wir für Henry auf das Thema Arbeitgebermarkt Und zwar, was ist aktuell die größte Herausforderung für euch auf diesem Gebiet?

00:20:19: Ich werde nicht vergessen als wir uns das erste Mal bei euch getroffen haben und wie über das Thema Social Media gesprochen haben.

00:20:25: Und du mir wirklich für mich sehr überraschend gesagt hast dass du dieses Thema völlig euren Auszubildenden überlässt oder übertragen hast.

00:20:32: ich fand das sehr mutig aber es ist so bleiben geblieben dass ich mich immer wieder gern daran erinnere.

00:20:38: Genau Du hast rechts Gerade den Bereich TikTok, damals sehr... Also es haben sich die Azubis selbst gewünscht.

00:20:44: Er hat einen Instagram-Kanal der wenig Aufrufe hatte, wenig Follower und im Prinzip eigentlich nur das Gleiche gespielt hat wie der Hauptkanal für Azubi's.

00:20:54: Und damit wollte man eben neue AzubIs locken!

00:20:56: Das haben wir schnell abgestellt und gesagt, die Zeit können wir uns sparen.

00:20:59: Was möchtet ihr?

00:21:01: Mir war einfach wichtig dass wenn man in einer Ausbildung heute im Jahr, dass man weiß wie man sein Unternehmen digital repräsentiert.

00:21:10: Und das ist in einem Alter von achtzehn neunzehntzwanzig ein anderes Repräsentieren als in dem Alter von sechsunddreißigvierzigkünftig.

00:21:17: und deswegen maße ich mir gar nicht an mich da rein zu mischen weil sie wissen was ihnen Spaß macht was ihnen gefällt und Sie sind auch die Zielgruppe und das machen wir wirklich toll.

00:21:25: sie haben mittlerweile über dreitausend fünfhundert Follower Wir haben regelmäßig Videos mit über fünfzigtausend Aufrufen Und wir haben nachweislich drei Azubis von unseren Sechzehn in diesem Jahr über TikTok gewinnen können.

00:21:36: Das war echt cool und hat uns natürlich bestätigt, auch da gibt es natürlich negative Stimmen, die sagen was ich doch, was soll das?

00:21:43: Was ist das?

00:21:43: Brauchen man das oder kann er weg?

00:21:46: Hott damit!

00:21:49: Natürlich gibt's dich und das ist auch vollkommen legitim.

00:21:51: Ich stehe dahinter weil ich weiß dass sie etwas lernen und B, das ist immer wichtiger wird digital da reinzukriechen.

00:22:00: Im Employer Branding die größte Herausforderung nach wie vor Lagermitarbeiter, Fachexpertise auch im Vertrieb.

00:22:06: Gute Vertriebler gerade so diese Bereiche.

00:22:09: Tiefbau wurde wirklich ein echtes noch Hau haben muss.

00:22:12: das kann einfach nicht jeder sich.

00:22:15: man kann das irgendwie lernen aber dann hast du eine lange Einarbeitungszeit und wenn wir dort Nachwuchs suchen oder Potenzial suchen ist es unheimlich schwierig da auch gezielt ... ranzugehen.

00:22:28: und deswegen haben wir in diesem Jahr, wo ich sehr stolz bin eine neue Employee Branding Company.

00:22:32: Die geht jetzt langsam an den Start aber am nächsten Jahr dann richtig mit unter dem Claim macht es hin richtig... ...und vom Visual komplett anders total störend im besten Sinne des Wortes.

00:22:45: Und da freue ich mich sehr darauf!

00:22:47: Hast du selbst ein TikTok Profil?

00:22:49: Ich hab' selbst einen TikTok Profi

00:22:50: Und postest auch lustige Tanzvideos?

00:22:52: Keine Tanzvides.

00:22:53: Ich hatte mal... Katzenvideous!

00:22:55: Ne, ich hatte mal so ein Geschichts-Ding.

00:22:58: So ein Geschichtsvideo-Serie wo ich aber geschichtlich mit ein paar Themen auseinander gesetzt habe.

00:23:03: Nee sonst sind da einfach nur alte Videos drinne.

00:23:05: Ja,

00:23:05: ich glaube wir beide sind ja ähnliches Alter und finden TikTok schon sehr anstrengend oder?

00:23:11: Glaube es ist schon..ja Es ist nicht so meine Plattform am Ende Aber ich wollte sie unbedingt ausprobieren und schon alleine ausneugehörte Wenn ich merke was da Abgeht und auch gerade den jetzt mal wieder sozusagen fachlich beruflich wenn ich sehe wie sehr dieser tiktok shop gerade abgeht.

00:23:27: Und wie sehr das influencer marketing dort noch mal eine ganz andere rolle spielt, ist interessant.

00:23:33: da finde ich den kanal aber wo viel blödsinn rein gepustet wird kommt natürlich auf die bürgsen raus.

00:23:39: Aber ist das für euch auch dem nächsten Thema Influencer Marketing?

00:23:42: Und vor allem also zwei Fragen habe ich dazu noch.

00:23:45: Influenzer Marketing, ob ihr das plant und ob Thema Online-Shop für euch vielleicht eine bedeutende Relevanz spielen würde.

00:23:53: Also zum Influenza Marketing... Ich glaube dass das ne gute Sache sein kann aber nicht mehr dieses Influenser Marketing von vor fünf Jahren!

00:23:59: Ich hole mir ein Testimonial und stell dir mal vor die Kamera lass den lustige Sachen machen und dann freue mich weil ja da schafft awareness Aber zeigt am Ende gar nicht so sehr, was kann der Laden eigentlich und wie hole ich mein Zielgruppe dadurch ab?

00:24:13: Was sich viel spannender finde ist wirklich Leute vom Fach ab.

00:24:17: Und es gibt genug Influencer auch in einer Baubranche die bestimmte Projekte mit uns gestalten und wo wir Serien aufeinander aufbauen können.

00:24:25: Wo wir sagen können okay wir haben ja ein Projekt oder einen Praktikanten für eine gewisse Zeit und er muss folgende Challenge und wenn ihr ihn supportet dann passiert das und dass und nur dann kann er diesen Schritt frei.

00:24:35: also ne wirklich Story darum bauen Und Leute dadurch auch mehr an uns, an unseren Arbeitsalltag und unsere Geschichten, an unsere Menschen binden.

00:24:43: Anstatt losziger High-End-Videos zu machen die sich dann vielleicht mal jemand angucken das ganz nett findet weil er den Person kennt aber eben auch die Marke dahinter keine Rolle spielt.

00:24:53: Die zweite Frage genau online shop.

00:24:55: glaube ich nicht dass Henry ein Unternehmen ist der einen wirklichen Online Shop so wie wir ihn kennen braucht also der Steine nach Hamburg irgendwie mit einem Paket schickt sondern glaube, dass wir eine gute Mischung brauchen.

00:25:10: und ein digitales Angebot habe ich sehr viel überzeugt für unsere BtoB-Kunden hier in der Umgebung.

00:25:15: In unserem Dunstkreis wo man genau sagt Ich möchte an die Baustelle liefern.

00:25:19: Ich sitze abends als Vorbeiter auf der Couch, reserviere meine Ware schon mal.

00:25:22: Morgen schicke ich meinen zwei Kollegen zur Theke.

00:25:26: Da steht die Ware schon fertig subventioniert Und dann können sie das abholen.

00:25:32: Solche digitalen Angebote brauchen wir.

00:25:34: Und darüber hinaus gibt es auch noch ganz, ganz viele andere digitale Angebote wie zum Beispiel das ganze Thema Finanzierung.

00:25:41: Wie finanziere ich mal eben so einen Auftrag von zwei Millionen Euro?

00:25:45: Was für Bürgschaften brauche ich?

00:25:47: Wo viele einfach gar nicht wissen dass es sowas gibt?

00:25:50: da wollen wir aufklären.

00:25:51: deswegen erweitern wir unser digitales Angebot.

00:25:53: aber ich glaube nicht dass ist dieser klassische Online Shop wird.

00:25:56: natürlich wirds Dinge geben die man nach Hamburg schicken kann.

00:25:59: warum muss man das Müssen?

00:26:01: das alle, ich weiß also wo geht die Reise dann auch hin?

00:26:04: Vielleicht als Gegenfrage mit den mit Chatchity und all diesen Large Language Models.

00:26:10: Braucht man überhaupt irgendwann nochmal einen Online Shop?

00:26:12: Brauchen

00:26:13: wir überhaupt Produkte!

00:26:16: Man weiß es

00:26:17: nicht.

00:26:18: Bevor wir zum Abschluss auch kommen, das ist nämlich auch doch noch die letzte Frage, die ich dir vor dem Abschluss stillen möchte, ist das Thema du hast es gerade schon selber angesprochen KI.

00:26:27: jetzt bist du natürlich auch als Marketing verantwortlich aber euch mit einer Marketing Abteilung.

00:26:33: plant ihr da oder arbeitet ihr schon mit KI?

00:26:36: Ich beziehe das jetzt hauptsächlich auf die Marketing Themen.

00:26:40: Arbeitet ihr damit schon oder plant hier was?

00:26:43: Also wir arbeiten damit schon, weil es einfach viele Dinge erleichtert.

00:26:47: Hast du ein Beispiel?

00:26:48: Ja!

00:26:49: Wir haben unsere komplette Redaktionsplanung darauf umgestellt.

00:26:52: Wir haben Capsons schreiben wo man sich früher wirklich Stunden hingesetzt hat und sagt zu dem Deil fragt da schreibe ich was richtig schönes.

00:27:00: das haben wir darüber abgegolten.

00:27:02: aber auch nicht einfach so schreibt mal sondern wir haben da auch Agenten sozusagen gebaut die unser Sprech übernehmen können wo man eben dann nicht mehr merkt Das hat irgendwie eine KI geschrieben.

00:27:12: Und ein schönes Beispiel, und das macht uns natürlich ungemein einfach.

00:27:15: Auch wenn wir es jetzt dann kennzeichnen müssen zu Recht kennzeichne müssen.

00:27:19: Wir machen seit neuestem auf Social Media auf Instagram Projekte Projektes Monats Wo man nicht einfach nur ich mache hier ein Bild von der Frau von der Fliese und dann schreibe ich dahin wie schön die Fliese ist und kann sie bei Händrich kaufen.

00:27:30: Sondern wir bauen in diesem Monat beispielsweise ein Haus mit unserer Community zusammen und da ja echte Storys dann auch mal bildrechtlich schwierig sind.

00:27:41: Da ist ja immer noch ein Zwischenhändler dazwischen und so, kommen wir da immer gar nicht so einfach ran.

00:27:45: Obwohl sich das immer von allen Seiten gewünscht hat, zeigt doch mehr von denen.

00:27:48: Das habe ich aber bildreichig gar nichtso einfach weil da oft auch andere Bauträger hinterstecken oder so.

00:27:53: Und deswegen bauen wir aus einer Mischung, aus echten Mitarbeitern, aus echtem Ding und der KI zusammen eben dieses Haus und es kommt viel, viel besser als vorher eben diese einfache Bildwand auf diese.

00:28:04: Das ist ganz cool!

00:28:05: Und

00:28:05: geht viel schneller?

00:28:06: Ja,

00:28:06: geht viel schneller.

00:28:08: Lieber Mario, wir eben schon angekündigt.

00:28:09: Wir kommen leider schon fast zum Schluss und ich würde dir jetzt gerne zum Schluss noch ein paar schnelle Fragen stellen wo ich dich bitten würde dass du einfach intuitiv ohne lange nachzudenken diese beantwortest.

00:28:23: Bist du bereit?

00:28:24: Ja!

00:28:26: Der Mensch im Mittelpunkt Tradition oder Innovation?

00:28:29: was braucht eine Marke heute mehr?

00:28:31: Beides?

00:28:33: Was ist für Dich ein Zeichen dafür das seine Marke wirklich glaubwürdig ist?

00:28:38: Persönlichkeit dahinter.

00:28:41: Welche Marketing oder eher gesagt, welche Markenregel würdest du jedem Marketingleiter eines mittelständischen Familienunternehmens mitgeben?

00:28:50: Schafft euch eines hier Ei an und haltet sie ein!

00:28:53: Was sollten Marketingverantwortliche häufiger tun und was eher seltener?

00:28:58: Häufige rausgehen aus dem Büro und mit allem Unternehmen sprechen und eher selter den Theoriestift ansetzen und sich irgendwas zusammenreiben.

00:29:07: Wenn du Henrich in einem Satz für die nächsten zehn Jahre beschreiben müsstest, wie lautet dieser Satz?

00:29:15: Ein sehr, sehr guten Weg zu einem traditionellen innovativen Baustoffhandel.

00:29:20: Ja lieber Mario!

00:29:21: Wir haben jetzt viel über Henrich erfahren – über den Unterschied zum Baumarkt, dem Menschen im Mittelpunkt, über Zielgruppen, Herausforderungen und Digitalisierung.

00:29:31: Wenn du daraus einen zentralen Gedanken für unsere Hörerinnen und Hörern formulieren müsstest….

00:29:38: Welcher wäre das?

00:29:39: Ich glaube, dass sich Innovation und Tradition gegenseitig befruchten.

00:29:44: Und dass man das Potenzial was man bereits aufgebaut hat für die Zukunft nutzen an- und muss damit man zukünftig erfolgreich ist.

00:29:53: Mario vielen vielen Dank!

00:29:54: Für deine so tollen Einblicke in die Marke Henrich mit der du sehr offen mit uns gesprochen hast.

00:30:01: Jürgen Jetzt würde ich den Ball mal auch dir kurz rüber springen, bevor wir nun wirklich zum Abschluss kommen.

00:30:06: Was ist denn dein Take-Away nach dieser Folge, die du mitgeben magst?

00:30:10: Wir haben so viel über eine Branche heute erfahren was sich vorher noch nicht gewusst habe und wie sich diese Branche von anderen unterscheidet und mit welcher Motivation und Engagement dahinter eben letztendlich dieser Erfolg des Unternehmens resultiert.

00:30:26: Eine starke Marke entsteht nicht allein durch Kommunikation.

00:30:30: Sie wird in jedem Kundenkontakt, in jeder Lieferung, in jede Beratung und im täglichen Miteinander bewiesen.

00:30:36: Das waren ja mal mehrere Takeaways!

00:30:38: Vielen Dank!

00:30:40: Schieße Tragen heute!

00:30:41: Das

00:30:41: Ding war genau so mit und gehen jetzt aus der Folge... Tschüss!

Über diesen Podcast

Clubcast – das Podcast-Format der mehr als 50 deutschen Marketingclubs. Clubcast bietet die besten Podcasts der Clubs rund um die Themen Marketing, Werbung, Kommunikation, Markenmanagement, Onlinemarketing und Digitalisierung. Expertenwissen auf den Punkt – kompakt, aktuell und praxisnah.

von und mit Bundesverband Marketing Clubs e.V.

Abonnieren

Follow us